Der Astrokurs in Stuttgart

Wie sieht die Zukunft der bemannten Raumfahrt aus? Dieser und vielen weiteren spannenden Fragen rund um Weltraum, Raumfahrtmission und -forschung widmete sich die DGLR (Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt) Raumfahrtkonferenz am 7. November 2017 in Stuttgart.

Dank Herrn Broszio konnten 12 Schüler/-innen an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Am 6. November trafen sich die 12 Schüler, Herr Broszio und Herr Seehaus am Terminal 2 des Hamburger Flughafens. Um 20.30h startete der Flieger Richtung Stuttgart ins Abenteuer Raumfahrt. Nach einem kurzen Flug enterte die Truppe die S-Bahn Richtung Jugendherberge, um nach einem Zwischenstopp in einem amerikanischem Fast-Food Restaurant, todmüde ins Bett zu fallen.

Am nächsten Morgen ging es um 8.15h mit der S-Bahn zum Zentrum ins Haus der Wirtschaft. Um 9.00h startete die Veranstaltung mit der Begrüßung durch Stefanos Fasoulas, Leiter des Instituts für Raumfahrtsysteme und ein paar Worten der baden-württembergischen Staatssekretärin Katrin Schütz. Danach wurde es spannender. Der Astronaut Thomas Reiter erhielt eine Auszeichnung für sein Lebenswerk und berichtete von Zielen der ESA (Europäische Weltraumorganisation) in Bereichen der bemannten und unbemannten Raumfahrt.

Nach einer kurzen Pause folgten weitere Highlights.

„Apollo 16-walking on the moon“ von dem NASA- Astronauten Charles Duke(82). Dieser erzählte von seinen Erlebnissen, die er 1972, 384.400km von der Erde entfernt, erlebt hat. Sei es das Zerstören einer 10.000$ Kamera, Bananen essen im All oder ein Springwettkampf in den schweren Raumanzügen auf dem Mond. Der Vortrag war bei allen Schüler der beliebteste. Einige schafften es sogar, ein Foto mit dem Weltraumhelden zu ergattern.

Darauf folgte eine Videoliveschaltung mit dem Präsidenten der ESA, welcher über Skype eine Präsentation abspielte, die aber wegen der schlechten Verbindung leider nicht gut zu verstehen war. Nachdem der ESA-Präsident sich verabschiedet hatte, folgte eine Podiumsdiskussion zum Thema „ new goals in space“ mit Thomas Reiter, Charles Duke und der noch hinzugekommenden ESA- Astronautin Samantha Christoforetti. Nach einer halben Stunde wurden zwei Studenten hinzugeben, um den Astronauten eigens vorbereitete Fragen zu stellen. Alle auf dem Podium waren der Meinung, dass in der Raumfahrt mehr Frauen gebraucht werden. In der ESA gibt es zur Zeit nur drei Astronautinnen; aber auch im Ingenieurswesen und der Raumfahrttechnik werden Frauen gesucht.

Diese Diskussion dauerte eine Stunde. Darauf folgte eine Stunde Mittagspause. Während der Pause ging schon ein Teil der Gruppe, weil danach nicht mehr so interessante Vorträge auf dem Programm standen. Nach der Pause war nur noch ¼ – ½ der Plätze besetzt. Dann berichtete die italienische Astronautin Samantha Christoforetti von ihrem Ausbildungsweg, ihrem Aufenthalt auf der ISS und was bei ihr in der Zukunft ansteht. Die nächste Stunde beschäftigte sich mit wissenschaftlicheren Inhalten, nämlich „ exploring mars; with rovers and a geophysical station“ (Vortrag über unbemannte Marsmissionen, welche entweder stattfinden oder stattfanden) und „ Rosetta and Philae - results, lessons and outlock to future missions“, wobei hier die Zukunft der Sonden und Satelliten bei NASA und ESA im Vordergrund standen.

Bis 16.00h hatten alle Vertreter unserer Schule die Veranstaltung verlasssen.

Um 18.00h waren alle wieder in der Jugendherberge. Gegen 20:00h trafen sich einige Schüler noch, um einen Film auf dem Laptop eines Schülers zuschauen.

Nach einer langen Filmnacht ging es morgens um 8.00h mit der S-Bahn zur Uni Stuttgart, ins  Zentrum des Sophiaprogrammes, wo die Schüler noch bei ein paar interessanten Vorträgen zuhörten. Die Gruppe wurde geteilt und die eine Hälfte ging ins Kontrollzentrum des Flying Laptops. Die andere Gruppe bekam von einem jungen Studenten die neuesten Marsroverprogramme vorgestellt. Nach einer halben Stunde wurde getauscht. Nochmal eine halbe Stunde später trafen sich die beiden Gruppen vor den Plasmawindkanälen, in denen der Wiedereintritt in die Atmosphäre simuliert wird. Ein Mitarbeiter wollte eigentlich noch viel, viel mehr erklären,wurde aber unterbrochen, da die Gruppe ihren Flug kriegen musste. Wäre von vornherein klar gewesen, dass dieser Programmpunkt stattfindet, hätten die Schüler und Lehrer einen späteren Flug genommen. Obwohl es an diesem Tag Probleme im S-Bahnnetz von Stuttgart gegeben hatte, erreichte die Gruppe rechtzeitig den Flughafen. Nach einer schnellen Sicherheitskontrolle und einer kurzen Zwischenmahlzeit hob der Flieger ab Richtung Hamburg, Helmut-Schmidt-Airport. Der Eurowingsflieger landete zehn Minuten zu früh in Hamburg. Alle Schüler wurden von Flughafen abgeholt und kamen ohne Stau nach Hause.

Fazit: Ein sehr interessanter und erlebnisreicher Trip in die baden-württembergische Landeshauptstadt, der allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Sara Lena Bebensee

 

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