EU-Taxonomie: Besuch aus dem europäischen Parlament

Aktualisiert: 27. Feb.

Am 18.2. bekam die JFS Besuch aus dem Europäischen Parlament:

  • Delara Burkhardt (SPD)

  • Svenja Hahn (FDP)

  • Rasmus Andresen (Grüne)

  • Niclas Herbst (CDU)

...gingen mit unseren Schülerinnen und Schülern aus dem E-Jahrgang in die Diskussion zum Thema EU-Taxonomie. Mit diesem Regelwerk legt die EU-Kommission Standards für ökologisches Wirtschaften fest, klassifiziert Energien als nachhaltig und dient damit Investoren, die Teile ihres Investments in nachhaltige Energien investieren müssen, als Orientierung. Die Schüler und Schülerinnen hatten im Rahmen des Geografieunterrichts ihre eigene Meinung zu der Entscheidung der EU-Kommission per E-Mail an eine oder einen Abgeordneten ihrer Wahl gesendet. Daraufhin erhielten die Klassen ein Angebot für eine Diskussion mit Delara Burkhardt (SPD). Dieses Angebot wurde gerne angenommen. Um jeder Partei die Möglichkeit zu geben, ihren Standpunkt zu präsentieren, erhielten alle weiteren Vertreter der sechs großen deutschen Parteien ebenfalls eine Einladung an die JFS. So kam es, dass neben Delara Burkhardt auch Rasmus Andresen (Grüne), Svenja Hahn (FDP) und Niclas Herbst (CDU) für Fragen bereitstanden. In der Kritik stehen die Festlegungen zur Kern- und Gasenergie, die dem Regelwerk zufolge als nachhaltig einzustufen sind.

Eingeteilt in 8-9er Gruppen hatten die Schüler*innen je 10 Minuten Zeit, einer oder einem

Abgeordneten alle möglichen Fragen zu stellen. Diese reichten vom Themenbereich der

Taxonomie über den Russland-Ukraine-Konflikt bis hin zur Abstimmungsweise und

Arbeitseinteilung im Parlament. Nach zehn Minuten wurden die Gesprächspartner gewechselt, so dass jede*r die Möglichkeit hatte, mit jeder oder jedem zu sprechen.

Neben der spannenden politischen Diskussion blieb auch Zeit für persönliche Nachfragen, wie unsere Parlamentarierinnen und Parlamentarier den Weg in die Politik gefunden haben und welche Erfahrungen sie bei ihrer Tätigkeit machen.

Die Offenheit und Nahbarkeit der Politiker*innen wurde in der abschließenden Schlussrunde sehr hervorgehoben. Durch diese informativen 60 Minuten ist Europapolitik für viele Anwesende ein Stück weiter ins Bewusstsein gerückt. Zum Schluss stand fest, dass wir den sehr gewinnbringenden Austausch mit unseren EU-Parlamentariern regelmäßig fortsetzen wollen.


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